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31.10./2.11.13 Fünfter - siebter Tag der Studienreise

Fünfter Tag

Gerhard Moll hat zwei seiner Völker in den Schlossgarten von Titignano gestellt, damit wir vom Kursraum direkt zu den Völkern können und auf diese Weise Theorie und Praxis verbinden.

Hinter den dicken Mauern des alten Landgutes eines Florentinischen Adeligen führt uns Gerhard durch den Jahreslauf unter Berücksichtigung des Angepassten Brutraumes. Es wird viel diskutiert über das richtige Einfüttern (dünnflüssig, aber wenn Tracht herrscht wird das dünnflüssige Futter nicht abgenommen – also warten oder in diesem Fall etwas dickflüssiger; regelmäßig, am besten 5 Mal im Abstand von einer Woche nicht mehr als 5 bis 6 Liter, damit der Brutnestbereich nicht verhonigt und die Königin nicht am Legen gehindert wird), über das richtige Anpassen beim Einwintern (die funktionslosen Rähmchen können entfernt werden und das Schied wird so gesetzt, daß es die Bienen gut einfasst), über die Herangehensweise beim Arbeiten (nicht einfach nur Rähmchen ziehen, erst den ganzen Korpus herüberschieben und dann beginnend mit Wabe eins die Kontrolle durchführen – das spart Handgriffe und man kontrolliert zuerst die dunkleren Waben, auf denen eher die Schwarmzellen anzutreffen sind) und vieles mehr.

Der Angepasste Brutraum ist in quasi jeder Bienenkiste realisierbar, er ist nicht der Dadantbeute vorbehalten. Aber die Dadantbeute hat gegenüber den anderen Beuten zahlreiche unschlagbare Vorteile, so daß wir jedem Imker nur dringend empfehlen können, schnellstmöglich auf die Dadantbeute (modifiziert nach Bruder Adam) umzusteigen oder – bei Anfängern, gleich mit diesem Maß anzufangen. Die bei Anfängern verbreitete Auffassung  „die Beute habe ich geschenkt bekommen, mit der fange ich jetzt erst mal an“ führt zu viel Frustration und hohen Folgekosten.

Was wäre aber ein Studienaufenthalt in Italien ohne den Genuss der italienischen Küche…

 Italiens Spezialitäten

 

Sechster Tag

Nach weiteren Lektionen brauchen die Teilnehmer erst mal Zeit zum Verdauen, so daß wir einen Ausflug nach Assisi machen und uns in das Getümmel der Altstadt stürzen.

Völker von Imkermeister Gerhard Moll

 

Siebter Tag

Nach eine Woche intensiver Diskussionen und reichhaltigen Erfahrungsaustausches fahren wir in unseren zwei Minibussen wieder Richtung Schweiz, wo wir bei Daniel in Wil noch zum Kaffeetrinken einkehren und mit einer Rückblickrunde die Reise ausklingen lassen. Hier einige Stimmen

„Meine Erwartungen wurden übertroffen.“

„Ich habe bei der konkreten Arbeit an den Völkern jetzt so vieles verstanden, was bis jetzt bei mir bloß Theorie war – diese Erfahrungen sind unbezahlbar.“

„Der offene Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit, auch einfache Fragen stellen zu können, ohne Befürchtungen haben zu müssen, nicht ernst genommen zu werden, zeichnen diese Studienfahrt aus.“

„Der Besuch bei den vier Berufsimkern war für meine Entscheidungen über meine eigenen Investitionen außerordentlich hilfreich.“

Hier gehts zur Imkerei

 

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